DIE GIESSENER JAZZ BIG BAND

Pressestimmen


"Die ganze Klang-Wonne eines gestandenen Orchesters bescherte am Samstag die Gießener Jazz-BigBand im TIL. Im fast ausverkauften TiLerklangen wie gewohnt Standards und Oldies von Duke Ellington, Peter Herbolzheimer und Count Basie - um hier nur ein paar große Namen zu droppen - aber auch eine eigene Version von "Heartland" des Gitarristen Pat Metheney. Als Sängerin glänte Kerstin Lenk. Stimmung und Ausführung entsprachen wie üblich zuweilen auch höchsten Erwartungen. Am Ende erneuerte sich die Erkenntnis, dass das Zusammenwirken von Atemluft und Blech durch nichts zu ersetzen ist: einfach schön." (Gießener Anzeiger, 28.1.2002)

"Die Musiker lieferten einen teils betörend schönen, wunderbar stabilen Bläsersound ab, dessen schwere Herstellbarkeit nicht zu spüren war: ob die Posaunen zuweilen geradezu lyrisch schwingend die Melodie umschmusten, die Saxofone den Rhythmus akzentuierten oder ob sich alle Sektionen schlicht dem Feiern schöner Melodieen und Arrangements widmeten - nachdem man anfänglich den Eindruck hatte, das Tempo sei irgendwie etwas nölig und die Bräsigkeit ihr freches Haupt frech um die Ecke drängte, griffen umgehend reiner Wohlklang und kompaktes Timing nach den Seelen der Zuhörer." (Heiner Schultz, am 30.1.2001)

"...Die Band startete direkt mit einem jazzig-bluesigen Stück, das das Motto des Abends setzte: Jazz mit viel Gefühl und einer mächtigen Bläsersektion. Die Gießener - Jazz - BigBand nahm für zwei Stunden ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch die Geschichte der Jazz-Orchester Klänge. ...Immer wieder erhoben sich die Musiker, begleitet von Szenenapplaus, um zu einem Solo anzusetzen, und spielte einmal die gesamte Bläserfraktion zusammen, vibrierte selbst der Boden in der hintersten Reihe. (Felix Reek, am 2.6.2000)

"Gut besucht war das Theaterstudio im Löbershof beim Konzert der Gießener Jazz BigBand am Freitagabend. Die rund 20-köpfige Formation um den Schlagzeuger Andi Kühr spielte mit schönem, rundem Sound. Stets federleicht und unbeschwert erreichten die Interpretationen die Zuhörer... Stets solide, locker , ungezwungen und mit großer Leidenschaft machte die BigBand den ganzen Abend über einen hervorragenden Eindruck. Pfiffige Arrangements hatte sich die Formation ausgesucht: "St.Thomas" als Calypso etwa, eine Salsa-Version von "It don´t mean a thing if it ain´t got that swing". (Florian Michnacs im Gießener Anzeiger vom 31.1.2000)

"...Durchweg in raffinierten, schwierigen und zum Teil neueren Arrangements gespielt, erklang so manche bekannte Melodie in neuem Gewand. Was die Band dabei an spielerischen Raffinessen darbot, brauchte auch das letzte Bein zum Swingen, die letzten Finger zum Schnippen: knallende Blechbläsersätze genau auf dem Punkt, rasende Linien im Saxophonsatz und markige Breaks der Rhythmusgruppe lassen kaum vermuten, daß es sich um eine Amateurband handelt... Mit Kerstin Lenk als Sängerin werden jetzt auch Gesangsstücke von Ella Fitzgerald oder Sarah Vaughn möglich... Bei soviel swingender Gute-Laune-Musik hätte das kurzweilige Konzert ruhig noch länger gehen können.... Wann sonst gibt es schon einmal so frisch dargebotenen, fetzigen Big-Band-Jazz?" (Volker Spicker im Gießener Anzeiger vom 11.12.96)

"Das altersmäßig durchwachsene, wenngleich jugendlich auftretende Orchester, in bester Spiellaune und offenkundig versiert im Zusammenspiel, glänzt durch samtweichen, wenn auch nie süßlichen Schmuseklang wie in "God Bless The Child" oder knackige Rhythmen in "Mercy, Mercy, Mercy". Bestens disponiert zeigte sich zudem die Sängerin Kerstin Lenk,..., die ... mit lebhafter physischer Präsenz und klarer Intonation sowie vor allem angenehmem Ausdruck einige Glanzpunkte zum Konzert beisteuerte. Besonders gut gelang ihr "How High The Moon", doch auch "Birdland" und "My Funny Valentine" waren nicht zu verachten. ... Wie üblich brillierte Frank Deppe am Flügelhorn, doch auch Trompeter Matthias Vogel und Schlagzeuger Andreas Kühr ... machten durch tadellose Leistungen auf sich aufmerksam." ("hsc" im Gießener Anzeiger vom 4.3.96)

"...zumal auch die Freunde kreativer Improvisationen auf ihre Kosten kamen, als die Solisten Frank Deppe (Trompete), Dirk Heerz (Altsaxophon) und Markus Lapczyna (Tenorsaxophon) aufspielten." ("tom" in der Gießener Allgemeinen am 24.1.94)

"Zwei der wesentlichsten Eigenschaften der GJBB, nämlich druckvolle, in sich stimmige Trompeten sowie das marschierende, aber zugleich differenzierende Schlagzeug, kamen bei ´Opus One´ vom Tommy Dorsey Orchester zur Geltung... Mit der Pause kam mit ´Tuning Up´ des Toshiko Akioshi Orchesters - einer der interessantesten modernen Big Bands - zugleich ein deutlicher Zeitsprung in der Jazzgeschichte." ("ok" im Gießener Anzeiger vom 24.1.94)



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